Wie funktioniert’s?

GEmüse wird hier GEmeinschaftlich GEteilt, GEgessen und GEfeiert.

SoLawi Freudenthal

•   ganzjährige Gemüsevollversorgung für derzeit etwa 100 Mitglieder

•   Ökologisch geführter Betrieb 3 km außerhalb von Witzenhausen

•   2,8 ha Freiland und 6 Folientunnel

GärtnerInnen: Das Team für die Saison 2016/17 besteht aus Jutta, Steffi, Jonas, Finn, Johannes und Dani. Bisher lief es immer so, dass  Leute, die Lust auf Gärtnern haben und für eine Saison Gemüse für die Gemeinschaft anbauen wollen, sich zusammen finden und nach einem Gruppenbildungsprozess in einer Vollversammlung von der Gemeinschaft angenommen werden. Das Team arbeitet als Kollektiv zusammen.

Gemeinschaft: Die Gemeinschaft aus GärtnerInnen und Begärtnerten findet sich vor dem Start in die neue Saison zusammen, zum Kennenlernen und um bei der Bieterrunde das notwendige Budget mit den Beitragszahlungen zu decken und damit die geschätzten Kosten für die Gemüseversorgung in der Saison zu garantieren. Da zu Beginn einer Saison hohe Kosten anfallen und damit die GärtnerInnen handlungsfähig sind, zahlen viele Mitglieder bereits ihre Beiträge ab Anfang des Jahres und gewährleisten dadurch einen zinslosen Kredit. Gemeinschaftsaktionen während der Gemüsesaison sind vielfältig und reichen von regelmäßigen Mitmachtagen und Einmachaktionen, über Liefercafés zum Austausch bis hin zu Vollversammlungen und Festen.

Gemüse: Über das gesamte Jahr wird stets frisch geerntetes oder Lager-Gemüse an die Mitglieder geliefert. Dabei kommt das Gemüse ausschließlich von Ackerflächen in Freudenthal und Gertenbach. Bei Gemüseschwemmen werden Einmach-Aktionen organisiert, die z.B. die Sauerkraut-Versorgung im Winter sicherstellen und für Passata sorgen.

Lieferung: Im Sommer wird zweimal wöchentlich (Dienstag und Freitag) und im Winter einmal wöchentlich (mittwochs) in einem Abholraum in Witzenhausen, Gertenbach und Freudenthal das erntefrische Gemüse bereitgestellt. Für die nun anstehende Saison ist eine stärkere Winterversorgung geplant, sodass das ganze Jahr über zweimal die Woche geliefert werden kann. Da die Erntemengen von Mal zu Mal schwanken, hängt in den Lieferräumen eine Liste aus, auf der die Liefermengen vermerkt sind, sodass jedes Mitglied eine Orientierung für die Entnahme hat. Ansonsten soll die Entnahme nach Bedarf erfolgen. So gibt es z.B. eine Nimm-mich-mit-Kiste in die die Mitglieder Gemüse legen können das sie selbst nicht verwerten.

Kommunikation: Für das Funktionieren einer jeden Solidar-Gemeinschaft ist die Kommunikation zwischen allen Beteiligten von zentraler Bedeutung. Die Möglichkeiten der digitalen Ära möchten genutzt werden. Es gibt eine Mitglieder-Mailingliste auf denen Ankündigungen kommuniziert werden können. Das Büro im Transition Town Haus bietet dienstags von 14 bis 16 Uhr einen regelmäßigen Anlaufpunkt und ist per Email erreichbar. Siehe Kontakt

In zirka vierteljährlichen Mitgliederversammlungen werden aktuelle Themen diskutiert und gemeinsam Entscheidungen getroffen. Hier ist auch Raum um Arbeitsgruppen aus der Mitgliedschaft entstehen zu lassen.

Lernort: Der Gärtnereibetrieb befindet sich in Freudenthal, einem Ortsteil von Witzenhausen. Die Kirschenstadt im unteren Werratal ist ein Standort der Uni Kassel und bietet als erste und bis jetzt einzige deutsche Universität den Studiengang Ökologische Landwirtschaft als Bachelor und Master an.

In diesem Umfeld stellt die SoLawi Freudenthal einen vielseitigen Lernort für alle Beteiligten dar.

Durch eine offene Struktur und einen wöchentlichen Mitmachtag besteht für die Mitglieder ein direkter Kontakt zum Anbau und zu den GärtnerInnen. Dabei entstehen vielfältige Möglichkeiten im Gemüsebau praktisch mitzuwirken und zu lernen.

Verein:  Die SoLawi Freudenthal ist ein eingetragener Vereins. Die Satzung steht hier zum herunterladen bereit. Entsprechend der Vereinssatzung finden vierteljährlich Mitgliederversammlungen und einmal im Jahr eine große Vollversammlung statt. Jedes Mitglied kannst die Vereinsordnung über die Mitgliederverwaltung anfragen.

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